Liebe Sojola-Freunde,

Clean Eating geistert seit einiger Zeit durch die sozialen Medien und ist viel mehr als „nur“ ein Trend. Wir sind begeistert und stellen euch das Ernährungskonzept deshalb heute vor.

Das Clean-Eating-Konzept

Beim Clean Eating geht es darum, natürliche, möglichst frische und unbehandelte Lebensmittel zu essen, die „clean“, also „sauber“ sind. Auf stark verarbeitete und industriell hergestellte Lebensmittel wie zum Beispiel Fast Food, Tiefkühlgerichte oder Tütensuppen hingegen wird dabei verzichtet. Somit sind auch Geschmacksverstärker, Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe tabu. Auch Weißmehl und daraus hergestellte Lebensmittel wie Brot oder Pasta werden nicht gegessen, vielmehr werden Vollkornprodukte bevorzugt. Zucker hat ebenfalls keinen Platz in der Clean-Eating-Küche und wird beispielsweise durch Agavendicksaft, Honig oder Kokosblütenzucker ersetzt. Salz wird nur sparsam verwendet. Alkohol soll nur selten getrunken werden, etwa ein Glas Sekt zum Anstoßen. Erwünscht ist vielmehr ein ausgewogener, vielseitiger und gesunder Speiseplan. Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide als vollem Korn bilden die Basis einer cleanen Ernährung. Hinzu kommen hochwertige Fette und Öle, die eine Vielzahl mehrfach ungesättigter Fettsäuren enthalten, wie zum Beispiel Soja Öl, Nüsse oder Avocados. Diese werden den gesättigten Fettsäuren, die in Käse, Fleisch und Butter enthalten sind, vorgezogen.

Selber kochen

Beim Clean Eating ist besonders wichtig, selber zu kochen. Denn wer sein Essen selbst zubereitet, weiß, was in seinem Essen steckt. So können Zusatzstoffe viel besser vermieden werden, als im Restaurant oder in der Kantine.

Frühstück ist Pflicht

Jeden Morgen frühstücken ist beim Clean Eating ein absolutes Muss! Ob ihr euch für ein süßes oder ein herzhaftes Frühstück entscheidet, ist ganz egal. Ein cleanes Frühstück sind beispielsweise Overnight Oats oder Vollkornbagel mit Ziegenkäse-Honig-Creme und gegrillter Zucchini. Weitere vegane Frühstücksideen für einen gesunden Start in den Tag haben wir euch bereits vorgestellt.

5-6 Mahlzeiten pro Tag

Neben den Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) sollten zwei bis drei gesunde Snacks gegessen werden. Insgesamt sind beim Clean Eating also fünf bis sechs Mahlzeiten vorgesehen. So bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und Heißhunger hat keine Chance. Rezepte, die dem Clean-Eating-Prinzip entsprechen, sind zum Beispiel unsere Kartoffelsuppe mit Pastinakenchips und Thymian, unser veganer Salat mit gebackenen Kürbisspalten und Soja Öl oder das herbstliche Waldpilzrisotto.

Im Prinzip ist Clean Eating keine neue Ernährungsweise, sondern vielmehr eine alte. Denn nicht umsonst ist das Motto der Clean-Eating-Gemeinschaft: „Iss nichts, was deine Oma nicht als Lebensmittel erkannt hätte!“ Auch wir finden, dass Clean Eating viel mehr ist, als nur ein Trend – nämlich eine bewusst gesunde alternative Ernährungsweise, die am besten langfristig verfolgt wird.

Habt ihr schon von Clean Eating gehört und was haltet ihr von diesem Ernährungskonzept?

 

2 Kommentare für “Clean Eating – ein neuer Ernährungstrend?”

  1. Birgit Rauter | Am 8.02.2015 um 14.37 Uhr

    Ich habe noch nichts von dem Ernährungskonzept gehört, finde es aber sehr interessant!

  2. Gisela | Am 6.06.2015 um 18.24 Uhr

    Ich habe noch nie von dem Ernährungskonzept gehört, doch eigentlich ernähren wir uns schon seit Jahren so und auch vegetarisch , aber immer mehr vegan!
    Ich hoffe bei den Verbrauchern findet ein Umdenken statt, es wäre für alle und alles sehr hilfreich!

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