Gemüse mit Wirkung auf das Immunsystem

Wärmende Eintopfe und Suppen, leckere Aufläufe und winterliche Salate sind im Winter genau das Richtige. Gerade in der kalten Jahreszeit müssen wir unsere Abwehrkräfte stärken. Eine vitaminreiche, ausgewogene Ernährung ist da essenziell für das Immunsystem. Kohl, Rüben und Wurzelgemüse haben nun wieder Saison.

Volle Power für das Immunsystem!

 

Pastinaken gehörten bis ins 18. Jahrhundert zu den Grundnahrungsmitteln der Deutschen, wurden dann aber von Karotten und Kartoffeln verdrängt und gerieten in Vergessenheit. Langsam finden die Rüben nun wieder zurück in unsere Küchen. Pastinaken werden von Oktober bis März geerntet, aber erst nach dem ersten Frost werden sie süßer und etwas milder. Sie enthalten viele Kohlenhydrate und sättigen lange. Außerdem enthalten Pastinaken die Vitamine B und C und haben eine leicht antibakterielle Wirkung. Die Rüben sind gekocht, gebraten, püriert oder roh verwendbar.

Grünkohl steht insbesondere in Norddeutschland für typisch deutsche Hausmannskost und ist der Wintergemüse-Klassiker schlechthin. Der Kohl muss aber nicht zwingend deftig mit Kartoffeln und Fleisch zubereitet werden, sondern kann auch im Grünen Smoothie, als Grünkohlsalat oder getrocknet als Grünkohlchips zum Einsatz kommen. Erhältlich ist Grünkohl von November bis März. Auch ihm verleiht der erste Bodenfrost seinen süßlichen Geschmack. Neben Vitamin C enthält Grünkohl Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Steckrüben waren ebenfalls einige Jahrzehnte kaum in unseren Küchen zu finden und erleben langsam ihr Revival. Während des sogenannten „Steckrübenwinters“ im ersten Weltkrieg wurde die Steckrübe in der Hungersnot zum wichtigsten Nahrungsmittel der Deutschen – was anschließend dafür sorgte, dass niemand mehr Steckrüben essen wollte. Nun werden die Rüben wieder in Aufläufen, Suppen, Eintöpfen und als Püree verwendet. Steckrüben werden von Oktober bis März geerntet und haben eine runde Form. Ihre Schale ist gelb bis grün, bei manchen Sorten auch rötlich. Das Fleisch ist weißlich bis gelblich. Steckrüben enthalten Traubenzucker, Eiweiß, ätherische Öle, Beta-Karotin und die Vitamine B1, B2 und C.

Topinambur ist als „Diabetiker-Kartoffel“ bekannt, da das Wurzelgemüse keine Stärke, sondern Inulin enthält. Aufgrund seines hohen Ballaststoffgehaltes ist Topinambur sehr sättigend. Außerdem enthält er eine Menge Eisen und Kalium. Die Wurzeln erinnern äußerlich an Ingwer und sind ebenso schwer zu schälen. Der Geschmack ist leicht nussig und süßlich. Verwendet wird Topinambur entweder roh, gebacken, gedünstet, püriert oder gekocht. Erhältlich ist er von Oktober bis März.

Wirsing ist mittlerweile ganzjährig erhältlich, im Winter ist der Kohl aber besonders aromatisch. Klassischerweise wird er für Eintöpfe, Rouladen und Suppen verwendet. Er enthält die Vitamine B, C und E, sowie Folsäure, Kalium, Kalzium und Eisen.

Ofengemüse mit Soja Öl

Wir essen Wintergemüse gerne in Form von Ofengemüse. Dazu waschen wir das Gemüse einfach, schneiden es klein, legen es auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und geben unser Sojola Soja Öl, Pfeffer, Salz und einige Kräuter darüber. Bei 180°C Umluft 15-20 Minuten im Backofen garen. So haben wir ohne viel Aufwand eine schnelle, leckere und vegane Mahlzeit auf dem Teller.

 

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