Liebe Sojola-Freunde,

zum Abendessen eine frische Scheibe saftiges Vollkornbrot mit Butter, Käse und frischer Kresse – das ist die perfekte Brotzeit! Darauf müssen jedoch immer mehr Menschen verzichten: etwa 15-25% der Deutschen leiden an einer Milchzuckerunverträglichkeit, die auch Laktoseintoleranz genannt wird. Leckere Alternativen zum Käsebrot gibt es aber zuhauf: auch ein Rote Bete-Aufstrich mit Avocado und Rucola auf einem frischen Brot schmeckt sehr lecker. In Kombination mit dem Sojola® Streichfett ist die Brotzeit dann  auch vegan und laktosefrei!

Wie macht sich eine Laktoseintoleranz bemerkbar?

Der Diagnose „Laktoseintoleranz“ sind oftmals Beschwerden im Magen-Darm-Bereich vorgeschaltet. Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Durchfall und ein Völlegefühl können Symptome für eine Milchzuckerunverträglichkeit sein. Mit einer Umstellung der Ernährung können diese Probleme beseitigt werden – auf Genuss muss dabei nicht verzichtet werden.

Worauf ihr bei einer Laktoseintoleranz achten solltet:

Lest bei Fertigprodukten immer die Zutatenliste! Laktose kommt nicht nur in Milchprodukten vor, sondern wird auch vielen Fertiggerichten hinzugefügt. Vermeidet folgende Inhaltsstoffe: Laktose, Milchzucker, Magermilchpulver, Molke, Rahm, Kefir, Milchzubereitung, Schokoladenzubereitung, Laktit und E966.

„Kann Spuren von Laktose enthalten“: dieser Hinweis dient in erster Linie der Absicherung der Hersteller und bedeutet nicht automatisch, dass tatsächlich Laktose im Lebensmittel enthalten ist. Da in der Fabrik auch laktosehaltige Lebensmittel gefertigt werden, muss der Hersteller darauf hinweisen, dass in dem eigentlich laktosefreien Nahrungsmittel Spuren von Laktose enthalten sein könnten. Meist vertragen Menschen mit Laktoseintoleranz geringe Mengen an Laktose – klärt das aber unbedingt mit eurem Arzt ab!

Fragt beim Bäcker und im Restaurant immer nach den Zutaten! Bäckereien sind verpflichtet, eine Zutatenliste zu haben, die der Kunde einsehen kann. Achtet hierbei ebenfalls auf die oben genannten Inhaltstoffe. Im Restaurant könnt ihr einfach auf eure Unverträglichkeit hinweisen – nicht selten kommt sogar der Koch persönlich zu euch, um zu besprechen, was ihr essen könnt.

Übrigens: eine Laktoseintoleranz ist eigentlich total normal. Als Neugeborene können fast alle Menschen Laktose mit Hilfe des Enzyms Laktase im Darm verarbeiten – Grund dafür ist die Muttermilch. Nach dem Abstillen geht diese Fähigkeit aber meist verloren. Je nach Quelle können 60-80% der Erwachsenen weltweit Milch und Milchprodukte nicht problemlos verdauen. In Regionen, die seit langer Zeit Milchwirtschaft betreiben, hat jedoch eine evolutionäre Anpassung stattgefunden. Eine Mutation hat sich durchgesetzt, die dafür sorgt, dass unser Körper auch im Erwachsenenalter noch Laktase produziert. Diese hat sich aber bei einem Teil der Menschen aus den Industrienationen nicht durchgesetzt, sie leiden an Laktoseintoleranz.

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