Hallo ihr Lieben,

wurdet ihr heute auch schon reingelegt? Damit euch in Sachen Ernährung keiner was erzählen kann, haben wir hier die größten Ernährungs-Irrtümer für euch aufgeklärt. Denn so manches Gerücht hält sich zwar hartnäckig, ist aber schlichtweg falsch!

  1. Kohlenhydrate machen dick

Auch wenn es immer wieder propagiert wird: Dass Kohlenhydrate per se schlecht sind, stimmt nicht. Tatsächlich aber sollte man zwischen „guten“ und „schlechten“ Kohlenhydraten unterscheiden. So liefern uns die „Guten“ (zum Beispiel in Vollkornpasta) viel länger Energie, wohingegen die „Schlechten“ (z. B. in Weißmehlprodukten und Süßigkeiten) nur kurz sättigen und bald wieder für Hunger sorgen.

  1. Rotwein ist gut fürs Herz

Schwer zu sagen! Einige Studien belegen zwar, dass ein bis zwei Gläser Wein am Tag das allgemeine Wohlbefinden steigern können. ABER: Auch Rotwein ist Alkohol und der wirkt sich – vor allem in größeren Mengen – bekanntermaßen nicht sehr positiv auf unsere Gesundheit aus.

  1. Schokolade verunreinigt die Haut

Wenn’s doch so einfach wäre…! Tatsächlich liegt unreiner Haut aber meist eine hormonelle Ursache zugrunde. Zudem nehmen zum Beispiel ausgedehnte Sonnenbäder negativen Einfluss auf die Haut und auch ein generell eher ungesunder Lebensstil kann ein schlechtes Hautbild begünstigen. Wir empfehlen: Statt auf ein Stück Schokolade lieber auf Zigarettenkonsum und Co. verzichten.

  1. Grüner Salat enthält viele Vitamine

Stimmt leider nicht. Blattsalate sind durchaus gesund, doch Obst und Gemüse stehen dem in nichts nach. Wer sich also wirklich etwas Gutes tun will, mischt sich – nach Geschmack – in der Salatschüssel alles bunt zusammen!

  1. Fett ist schlecht

Oft – vor allem bei Diäten – propagiert und trotzdem falsch! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass etwa 30% der Kalorien, die wir am Tag zu uns nehmen, aus fetthaltigen Lebensmitteln kommen sollten. Das entspricht rund 60 bis 80 Gramm Fett am Tag. Wer in seiner Ernährung ganz auf Fett verzichtet, der schadet seinem Körper, denn zu einer gesunden Ernährung gehören auch die lebensnotwendigen Fettsäuren. Zudem ist Fett ein wichtiger Geschmacksträger, der zu schmackhaftem Essen einfach dazugehört. Wichtig ist, dass wir darauf achten, gesunde Fette zu uns zu nehmen, denn die sind für den Körper essentiell. Hier rät die DGE zu Ölen und Fetten pflanzlichen Ursprungs.

  1. Der Mensch braucht Fleisch

Stimmt so nicht, denn wir kommen auch ganz gut ohne aus. Ein mäßiger Konsum schadet zumindest aus ernährungstechnischer Perspektive nicht, muss aber auch nicht zwingend sein. So gibt es eine ganze Reihe gesunder Alternativen. Vegetarier zum Beispiel greifen nach wie vor zu Milchprodukten und Eiern, die wichtige Nährstoffe liefern. Für Veganer gilt: Zum Beispiel bei Gemüse- und Obstauswahl darauf achten, dass größere Mengen Eisen enthalten sind. Nicht so stark verarbeitete Sojaprodukte und Hülsenfrüchte sind für beide Gruppen gut geeignet!

  1. Abends spät essen macht dick

Stimmt nicht, denn auch hier kommt es wieder darauf an, was und wie viel wir essen. Wer meint, dass die Pizza um 16 Uhr gesünder ist als die um 20 Uhr, liegt demnach falsch. Im Großen und Ganzen kommt es auf die Kalorienzufuhr an. Wer mehr aufnimmt als er verbrennt, nimmt zu – egal zu welcher Uhrzeit. Worauf wir aber in jedem Fall achten sollten, ist, dass wir kurz vorm Schlafengehen nicht mehr schlemmen. Dann sind Magen und Darm so sehr mit der Verdauung beschäftigt, dass unser Schlaf deutlich unruhiger wird.

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